Andreas' Gedanken With renewed energy!

Reifenhersteller Schwalbe mahnt seine Händler ab. [Update: Und rudert zurück.]

Mai 6

Rechtlich vermutlich einwandfrei mahnt Fahrrad-Hersteller Schwalbe derzeit Händler ab, die Produktbilder einsetzen, für die sie keine Rechte haben. Moralisch betrachtet halte ich die Geschichte für eine Schweinerei. Nein, nicht dass Schwalbe seine Rechte einfordert. Das ist okay. Aber dass – laut Berichten – ohne jede Vorwarnung, ohne überhaupt das Gespräch zu suchen gleich Anwälte mit der Abmahnkeule losgeschickt wurden, ist in meinen Auge scheiße. So beißt man also die Hand, die einen füttert. Wenn dieser Schuss mal nicht nach hinten losgeht! (Mal schauen, wann Schwalbe zurückrudert: Man kann doch über alles reden und überhaupt …) Ich jedenfalls bin froh, den guten TopContact (42-622) von Continental zu fahren, der ist nicht nur klasse und made in Germany, sondern auch nicht von Abmahnern hergestellt.

Wollen wir mal hoffen, dass sich die Geschichte schnell rumspricht.

Weitere Links:
1. Thread im IBC
2. Thread im Radforum

UPDATE:

Schwalbe rudert heftigst zurück: Hier im IBC nachzulesen.

Das ging schnell. Ich bin erfreut.

UPDATE:

Schwalbe veröffentlicht eine Bitte um Entschuldigung direkt auf ihrer deutschen Homepage. Sehr respektabel! Dennoch hat diese Aktion vermutlich den Ruf nachhaltig geschädigt. Nunja, vielleicht lernen wenigstens andere Firmen daraus.

Käsefondue-Rezept

Januar 25

Zutaten
• Geriebener Käse – pro Person 150 bis 200 Gramm
• säurebetonter Weißwein
• Maisstärke
• Kirschwasser
• Cayennepfeffer und Muskatnuss

Mischungsverhältnis:
Käse : Wein ca. 2:1 bis 2,5:1
(auf deutsch: “etwas weniger als die Hälfte der Käsemenge”)

Speisestärke:
ca. 1 EL auf 300-400g Käse (in etwas Wein auflösen)

Kirschwasser:
ca. 1-2 cl pro 200g Käse, je nach Geschmack

Gewürze nach Belieben

Zubereitung:
Geriebenen Käse mit Wein und der Hälfte des Kirschwassers in einem separaten Topf ansetzen und gut durchziehen lassen. Unmittelbar vor dem Verzehr auf dem Herd schmelzen und zum Kochen bringen. Gelöste Speisestärke unterrühren, zuletzt den Rest des Kirschwassers dazugeben und die Mischung dann sofort ins Caquelon geben.

Geeignete Käsemischungen:

“moitié-moitié”:
Greyerzer und Vacherin Fribourgeois im Verhältnis 1:1
sehr würzig und von homogener Konsistenz

Greyerzer und Appenzeller 1:1
etwas milder, der Appenzeller “schwitzt” (Fett tritt leicht aus)

Greyerzer und Tête de Moine 3:2 (Tipp!)
würzig wie mit Vacherin, herrliche Konsistenz, ideal!

Emmentaler und Raclette 1:1
sehr mild (für Leute, die keinen rezenten Käse mögen), weniger Kirschwasser nehmen!

heise.de ist down

Juli 3

Das gibt’s selten: heise.de ist nicht erreichbar.

Wete’s Law

Juni 3

Wer Unwissenheit vorgibt, um zum Ausdruck zu bringen, dass er eine Sache unnötig, lächerlich oder verachtenswert findet, hat in einer Diskussion automatisch verloren.

(Beispiel: “Twitter? Was ist das?”)

Microsofts Suchmaschine BING

Mai 29

BING = Bing is not Google

Sehr clever. Ich fand rekursive Akronyme schon immer scheiße.

Hadanjäh

Januar 29

Hadanjäh

Vorschläge aus dem Heise-OTF:
wurstsuppieren, ibisonieren (Mr.Doubt)
multiolfaktorisch (chrissies)
ulkifizieren (SlaveholderValue)
indinieren (Brutha_)
Pastinakenparfait (Der kleine Nick)
Befreiherr
Hau de Biggel ni!
saukontrovers
Facepalmsonntag
Carvreitag

East End, Imagasy, Oz

August 26

Peter VierneiselSchon wieder drei Wochen Geschichte ist das dritte Forentreffen von Musiktreff.info. Wie in den beiden Jahren zuvor war es nicht einfach ein “normales” Forentreffen, sondern ein musikalisches Projektwochenende. 110 User des größten deutschsprachigen Internetforum für Blas- und Militärmusik quartierten sich ein Wochenende in der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg ein und erarbeiteten unter der musikalischen Leitung von Peter ‘D4′ Vierneisel drei Werke für Blasorchester, nämlich im Einzelnen:

  • Pavel Staněk – Songs From The East End (Satz II)
  • Thiemo Kraas – Imagasy (allerdings gekürzt, der Mittelteil wurde ausgelassen)
  • James Barnes – The Wizard Of Oz

Highlights des Wochenendes:

  • über tausend Fotos
  • ein recht gelungener Audio-Mitschnitt der drei Werke
  • eine DVD
  • “Müdigkeit, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516″
  • Der Besuch des Komponisten Thiemo Kraas (Imagasy) inklusive einer 33minütigen interessanten Rede zu sich, seinem Werk und seinen Visionen

Schön war’s!

(Schade, dass Imagasy kein Werk ist, das für meinen Musikverein geeignet ist.)

Und Du, mein Freund …

Juli 9

Am Honig leckt der Bär, der braune,
Der Löwe leckt an der Kaldaune.
Am Regenwurme leckt der Barsch,
und Du, mein Freund, leb’ wohl, leb’ wohl.

SJBPO

Juni 24

Es war mal wieder Zeit für ein neues Website-Projekt!
Diesmal wurde es eine recht schlichte kleine Web-Präsenz für ein Projektorchester, bei dem ich mitspiele, dem “Sinfonischen Jugendblasorchesterprojekt Ortenau”, kurz “SJBPO”. Ich bastelte die Seite wie immer mit PHP und in XHTML, nutzte dafür die Grundlagen der MVZ-Homepage, und so war das Grundgerüst in zwei Tagen fertig. Nun fehlen noch ein paar Inhalte, aber das ist normal, die redaktionelle Arbeit hört nie auf, wichtig ist, dass die Technik steht. Ich finde, das Design der Seite ist mir ganz gut gelungen, mal schauen, wie sich die Betrachterzahlen entwickeln. Jetzt ist noch ein bisschen Suchmaschinen-Pushing angesagt, aber darin bin ich ja bekannterweise bewandert. ;-)

Adresse: http://www.sjbpo.de/

Zurück aus London!

Mai 4

Das wichtigste zuerst: für Fotos hier klicken

Von Montag früh bis gestern Abend weilte ich zusammen mit einem Kumpel – Pirmin – in London. Pirmins Schwester Judith hatte geschäftlich dort zu tun, so dass wir sie und eine Freundin von ihr – Sandra – dort trafen. Sandra kennt sich in London sehr gut aus, ein großer Vorteil. Allerdings reisten die Mädels bereits am Dienstagabend wieder ab, so dass Pirmin und ich uns die restlichen zwei Tage allein rumtrieben. Klappte aber 1a.

Wir sind mit Ryanair von Baden-Baden aus nach Stansted geflogen und mit dem Stansted-Express in die Stadt gefahren. Gewohnt haben wir in einer billigen Absteige namens Piccadilly Backpackers direkt am P. Circus. Ständig wechselnde Zimmergenossen, Etagenklo und -Dusche, miesestes Frühstück ever und der verranzte Allgemeinzustand entsprach genau dem, was wir uns für 17 Pfund pro Nacht und Nase (Viererzimmer) vorgestellt hatten. Aber war okay, war ja nur zum Schlafen, und einigermaßen sauber war der Laden schon.
Das Frühstück will ich noch etwas näher erläutern: Das “Hotel” besitzt acht Stockwerke (G, 1-7), von denen aber das erste und zweite OG nicht begehbar sind – keine Ahnung warum. Wir wohnten im 3. OG in Zimmer 312, und da der Lift immer komplett überlastet und sehr klein war, war das Glück, weil wir also nur den kleinsten Fußweg via Treppe von unten er leisten mussten. Schrecklich, wenn wir jedesmal ins Siebte hätten stiefeln müssen! Na jedenfalls gibt es da im 4. OG nicht nur Rezeption, Gemeinschaftszimmer und Gepäckaufbewarung sondern auch den legendären Breakfast Room, zu sehen auf diesem Foto. Der Raum wird dominiert von einem gigantischen langen Tisch, an dem viele Plastikbarhocker ohne Lehne auf den hungrigen Gast warten. Dieser muss sich in einer Schlange anstellen, bekommt einen Pappteller, einen Pappbecher, Plastikbesteck (es wird nach dem Frühstück alles weggeschmissen!), 2 Scheiben Weizentoast und darf sich entweder ultraekelhaften Orangensaft oder “Anrührkaffee” (Instantkaffee) nehmen. Auf dem Gemeinschaftstisch stehen je ein 5-Kilo-Pott Margarine und Strawberry Jam (Erdbeermarmelade). That’s all! St. Arbucks, bitte für uns!
Die Anreise verlief problemfrei, das U-Bahn-System von London ist genial. Liniennamen statt Nummern, Himmelsrichtungen statt Endbahnhöfen – und eine Hammertaktung (zweieinhalb Minuten in guten Zeiten). Klasse.

Zum Ablauf:
Tag 1: Anreise, Einchecken, Meeting mit Judith, kleines Sightseeing an die Themse via Trafalgar Square, Meeting mit Sandra, noch ein wenig Sightseeing (Bin Ben, Buckingham Palace, Green’s Park, Covent’s Garden, Chinatown …), abends Abendessen, Kuchen kaufen und Judiths Geburtstag im Frühstücksraum im Hotel feiern. Ungluablich, wieviel Zucker (-Guss) man in einen Birthday Cake p/backen kann.

Tag 2: Nach Einnahme des oben erwähnten Traumfrühstücks Pilgerreise zum Starbucks (allein am P. Circus gibts drei, die man innerhalb von zwei Minuten zu Fuß erreichen kann, rote Ampeln natürlich standesgemäß ignorierend), Fußmarsch über den Trafalgar Square (Brunnen fotografiert) zur U-Bahn, Fahrt zur Tower Bridge, Ausruhen, dann weiter nach Notting Hill, Mittagessen im Lazy Daisy Café, Bummel durch Notting Hill (Portobello Market), später Verabschiedung der Mädels, erneuter Bummel durch die City, Abendessen im Burger King, früh zu Bett.

Tag 3: Morgens Frühstück im Starbucks, Einkaufen in der Jermyn Street, Mittagessen im Pizza Hut (all you can eat für 4,99 Pfund), nachmittags Fahrt nach King’s Cross Station, Harry-Potter-Gleis fotografiert, versuchtes Sightseeing, aber sorry: 9,50 Pfund EINTRITT für eine KIRCHE (St. Paul’s Cathedral) – nein danke, so nicht. Ab in den Hyde Park, Tretbootfahren auf der Serpentine (Bei Gegenwind ist es sauschwer, das Boot richtig zu wenden, waren danach fix und alle!), Squirrels gefüttert und für niedlich befunden, abends Abendessen im Wagamama (www.wagamama.com), meinem neuen Lieblingsfastfood – japanisch! Total klasse und nicht zu teuer.

Tag 4: Auschecken, obligatorisches Starbucks-Frühstück, Besuch von Harrods (fett!), Mittagessen erneut im Wagamama, nachmittags Zeit vertrödelt (in der Jermyn Street die Läden fotografiert), letzter Kaffee im Starbucks, Gepäck geholt, mit der Tube nach Liverpool Street Station, dort zum Stansted Express, Fahrt nach Stansted, Einchecken, Heimflug.

Wer sagt eigentlich, dass London teuer ist? Gut, okay, teurer als hier™ ist es allemal, aber sooo abartig nun auch nicht, wenn man sich an Fast Food hält. ;-) Beim Einkaufen kann einem das Geld natürlich aus der Hand fließen, keine Frage. Jedenfalls hat sich der Trip gelohnt. War wirklich klasse.

Beachten Sie bitte auch unsere neueste Wortkreation: Andengsel (eine Mischung aus Andenken und Mitbringsel)

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